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Raster

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Neben Hilfslinien und Lineal ist das Raster das wahrscheinlich wichtigste Hilfsmittel beim Arbeiten im Grundrissplaner. Es kann ein bzw. ausgeschaltet werden. Die Rastereigenschaften lassen sich einstellen, indem Sie mit der rechten Maustaste die entsprechende Schaltfläche der Symbolleiste anklicken. Beim Platzieren von Objekten und dem Konstruieren von Elementen fängt der Mauszeiger nur auf dem Raster, wenn dieses eingeschaltet – also sichtbar – ist. Eine genaue Beschreibung des Fangens finden Sie im FANGEN.

In enger Verbindung zum Raster steht der Ursprung, da von ihm aus alle in der Statuszeile abgebildeten Koordinaten berechnet werden. Der Ursprung wird daher ebenso wie das Raster beim Konstruieren und Einrichten für Sie sehr wichtig sein. Mit dem Variantenschalter können Sie je nach Auswahl entweder n u r den Koordinatenursprung bzw. n u r den „Rasterursprung“ setzen oder den Koordinaten- und Rasterursprung gleichzeitig festlegen.
Mit Rasterursprung ist in diesem Zusammenhang die Lage der Rasterpunkte auf Ihrem ‘Arbeitsblatt’ gemeint. Da das Raster an sich periodisch ist, gibt es im Prinzip im Grundrissplaner beliebig viele Rasterursprünge. Wenn Sie erreichen wollen, dass ein spezieller Punkt, der nicht genau auf einen Rasterpunkt trifft, mit einem Rasterpunkt zusammenfällt, verwenden Sie oder und positionieren das Raster auf diesem Punkt. Alle Rasterpunkte werden sich anschließend um +/- ein halbes Rastermaß entsprechend Ihren Wünschen verschieben.

Rasterdialogbox Grundrissplaner

Rasterdialogbox Grundrissplaner

Sie erreichen diese Dialogbox über den Menüpunkt Optionen – Programm – Raster….

Der Bereich Abstand

Das Sonderangebot zu Weihnachten: der 2D & 3D GrundrissPlanerSie haben im Grundrissplaner fünf verschiedene Auswahlmöglichkeiten, um den Rasterabstand zu definieren. Dieser Abstand gilt gleichzeitig für x- und y-Werte, da nur „quadratische“ Raster definiert werden können. Die ersten vier Optionen bieten Ihnen vier fest vorgegebene Abstände, die Baurichtmaße sind und damit ein Vielfaches von 12,5 cm darstellen.
Die letzte Option ermöglicht Ihnen, einen individuellen Rasterabstand zu definieren, der in einem Bereich von 1cm bis 10m liegen kann. Sie können diesen im Eingabefeld direkt über die Tastatur eingeben oder durch Anklicken der nebenstehenden Pfeile mit der linken Maustaste stufenweise vergrößern bzw. verkleinern. Alle Abstände werden abhängig von der in den Projektoptionen von Ihnen eingestellten Maßeinheit angegeben.
Hinweis: Ab einer bestimmten „Dichte“ von Rasterpunkten (diese hängt vom Abstand der Rasterpunkte sowie der aktuellen Vergrößerungsstufe ab) ist das Raster vom 2D & 3D Grundrissplaner – trotz Ihrer Vorgaben – nicht mehr sichtbar. In diesem Sonderfall erhalten Sie keine Darstellung, weil die Vielzahl von Rasterpunkten Ihre Grundrissplanung sehr unübersichtlich gestalten würde.

 

Der Bereich „Winkelraster“

An dieser Stelle können Sie entscheiden, ob Sie in Ihrer Grundrisszeichnung bzw. Grundrissplanung mit einem Winkelraster arbeiten wollen. Diese Funktion ist insbesondere beim Entwurf des Hausgrundrisses hilfreich, weil Sie zur Unterstützung Ihrer Freihandplanung einen festen Winkel definieren können. Haben Sie beispielsweise 90 Grad vorgegeben, werden alle Wände automatisch im rechten Winkel positioniert – unabhängig davon, ob Sie den Punkt mit der Maus genau ansteuern. Haben Sie die Verwendung des Winkelrasters aktiviert, müssen Sie einen von Ihnen gewünschten Wert zwischen 1 und 90 Grad eingeben.
Markieren Sie auch bei gefangenen Punkten benutzen, wird bei Eingaben zwar die Länge der Elemente durch Punkte, auf die gefangen wird, bestimmt, der Winkel der eingegebenen Elemente nimmt allerdings nur Vielfache der Winkelrasterschrittweite an.
Markieren Sie orthogonales Raster projizieren, bestimmt das Winkelraster den Winkel eines Elements. Liegt das Element bei der Eingabe zusätzlich im Fangbereich eines Rasterpunktes, wird die Länge des Elements so bestimmt, dass die Senkrechte des Elements durch diesen Rasterpunkt im Grundriss geht.
Am Einfachsten ist dieses Verhalten bei der Eingabe von Wänden zu verstehen: zeichnen Sie eine Wand im Grundriss, wird ein Punkt des zweiten Kopfendes der Wand auf einem Rasterpunkt liegen, der Winkel der Wand wird aber durch das Winkelraster definiert.
Markieren Sie Längenraster verwenden (Abstand wie Rasterabstand), können Sie Elemente nur in diskreten Winkeln und diskreten Längen (denen des normalen Rasters) eingeben. Beachten Sie hierbei, dass das Fangen auf das „normale“ Raster Vorrang zum Winkelraster hat. Längenraster verwenden ist gegraut, wenn Sie orthogonales Raster projizieren markiert haben. Der Grund: beim Projizieren wird die Länge durch die Projektion vorgegeben, die diskrete Länge ist dann nicht mehr möglich.
Hinweis: Im Gegensatz zum „normalen“ Raster bleibt das Winkelraster in der Grundrissplanung auch aktiv, wenn die Darstellung des Rasters ausgeschaltet ist. Speziell für die Variante Längenraster verwenden sollten Sie das normale Raster ausschalten, da es im eingeschalteten Zustand Vorrang vor dem Winkelraster hat und Sie sonst nicht die erwarteten Ergebnisse beim Zeichnen und Planen Ihres Grundrisses erzielen.

Analog zu Strg+F3 bzw. Strg+R schaltet das Winkelraster kurzzeitig bis zum nächsten Mausklick um.

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